Pressemitteilung                                                                     

Führungsfrauen der Region berichten von ihrem Weg „nach oben“

90 interessierte Gäste nahmen an der markproF Veranstaltung „Frauen & Führung“ im HAWIT teil und erhielten zahlreiche Informationen und Anregungen, was auf dem Weg in eine Leitungsposition hilfreich und was eher hinderlich ist.

„Die starke Resonanz belegt nicht nur das große Interesse an dem Thema „Frauen und Führung“, sondern auch die Bedeutung, die es für unsere Region hat“, eröffnet Caroline Bohn von der agentur mark, durch die der Projektverbund markproF koordiniert wird. Und Erika Lünnemann von der Regionalstelle Frau & Beruf fügt als Zitat hinzu, dass der schlimmste Fehler von Frauen wohl ihr Mangel an Größenwahn ist.
Auf der 1. großen Veranstaltung des Verbundes markproF, der im Rahmen des Landesprogramms Regionen Stärken Frauen entstanden ist, ging es dann genau um diese Thematik - die eigene Größe zu erkennen. Von besonderem Interesse war die Podiumsdiskussion mit erfolgreichen Frauen aus der Region, die anschaulich und unterhaltsam von ihren persönlichen Erfahrungen während ihres Berufsaufstiegs berichteten. Die überwiegend weiblichen Besucher nutzten die Gunst der Stunde, um zahlreiche Fragen zu stellen, aber auch eigene Erfahrungswerte in die lebendige Diskussion einzubringen.
Auf die abschließende Frage der Moderatorin Cordula Aßmann von Radio Hagen, was sie Frauen raten würden, damit diese eine Leitungsposition erlangen können, mussten die Fachfrauen nicht lange überlegen. Die Polizeipräsidentin Ursula Steinhauer und Karin Schulze von eno-plan waren sich schnell einig. Für sie ist vor allem zielgerichtetes Vorgehen wichtig. Im Sinne von: „Das bin ich, das will ich werden“. Frau Heinzel von sam GmbH hob die Bedeutung hervor, mit „Leib, Seele und Herz“ an die Sache heranzugehen und sich vor allem nicht zu scheuen, eine Führungsposition anzunehmen. Frau Kaltenbach, Geschäftsführerin des gleichnamigen Unternehmens und Fr. Klein-Meding, Pflegedienstleiterin vom St. Marienhospital, rieten, sich keineswegs beirren zu lassen und vor allem authentisch zu bleiben, statt zu versuchen andere zu imitieren.

Nach Beendigung des offiziellen Programms nutzten die BesucherInnen die Gelegenheit, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, sich an den markproF Informationsständen über die einzelnen Projekte zu informieren und weitere interessante Kontakte zu knüpfen.
Die Veranstaltung wurde von den Gästen deutlich gelobt und vielfach der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen in dieser Form geäußert.
markproF wird aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Kontakt: Caroline Bohn, agentur mark. Tel.: (02331) 80 03-23
bohn@agenturmark.de